"Blau ist die Farbe deines gelben Haares" - Wie wir glauben, was wir (nicht) sehen: Betrachtungen zum sozialen Einfluss 0 Κριτικέςhttp://books.google.gr/books/about/Blau_ist_die_Farbe_deines_gelben_Haares.html?hl=el&id=HSHgTgzcUbgC GRIN Verlag, 2011 - 28 σελίδες Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Psychologie - Sozialpsychologie, Note: 1,0, Friedrich-Schiller-Universit t Jena, Sprache: Deutsch, Abstract: Warum folgt man der Mehrheit? Etwa weil sie mehr Vernunft besitzt?" (Knischek, 2005, S. 214), fragte einst der franz sische Mathematiker und Philosoph Blaise Pascal in seinen Pens es und fand darauf eine Antwort, die klarer nicht h tte ausfallen k nnen: Nein - weil sie st rker ist." (ebd.). Eine auf den ersten Blick durchaus plausible Aussage, die Pascal getroffen hat. Aber folgen wir immer der Mehrheit? Und sollten wir dies tun, dann wirklich um der Macht Willen? Welche Rolle spielt dabei die Minderheit? Sind wir berhaupt durch andere Individuen beeinflussbar, wo wir doch seit dem 17. Jahrhundert als aufgekl rt gelten und der Leitspruch sapere aude" mehr denn je unsere heutige individualistische Gesellschaftsordnung pr gt. Oder hatte Arthur Conan Doyle doch Recht, als er 1909 schrieb: Die menschliche Natur ist schwach, der Einfluss der Umgebung stark." (Doyle, 1909)? Die folgende Arbeit befasst sich mit ausgew hlten Studien zu verschiedenen Ph nomenen des sozialen Einflusses. Es werden zun chst einige Grundbegriffe erl utert, bevor verschiedene Einflussvarianten n her vorgestellt werden. Im Rahmen des Majorit teneinflusses werden unbewusste Einfl sse von absichtlich herbeigef hrten differenziert. Letztendlich soll auch die Theorie des Minderheiteneinflusses als kontrastierende, aber auch komplement re Erg nzung betrachtet werden. Der nachstehende Text kann in seiner Thematik keineswegs als vollst ndig angesehen werden; er soll lediglich einen Einblick in die Forschung zu besagtem Thema geben. Besonderen Wert wurde auf das Einbinden von Zitaten aus den entsprechenden Originalstudien - insofern frei zug nglich - gelegt. |